Die Staffeleinteilungen für die Saison 2012/2013 stehen fest.

Thüringenliga 2012/2013 :                                              

SG Suhl/Goldlauter, HSC Erfurt, SG Goldbach/Hochheim/Gotha, Sonneberger HV, VfB TM Mühlhausen, HSG Werratal 05, Nordhäuser SV, ThSV EisenachII, SV T&C Behringen/Sonneborn, Post SV Gera, SV Hermsdorf II, HSVRonneburg, SV Fortuna Großschwabhausen, SV Aufbau Altenburg

Neu in der Thüringenliga sind in der kommenden Saison die Mannschaften vom HSC Erfurt Absteiger aus der Mitteldeutschen-Oberliga sowie die Aufsteiger aus der Landesliga Altenburg und Großschwabhausen.

 

Landesliga Staffel II 2012/2013:

SG Suhl/Goldlauter II, Thüringer HC, SG Goldbach/Hochheim/Gotha II, VSG Oberdorla, VfB TM Mühlhausen II, HSG Werratal 05 II, SV Petkus Wutha-Farnroda, ThSV Eisenach III, HSG Hörselgau, SV Wartburgstadt Eisenach, SG Schnellmannshausen, HV Merkers

Die 2. Mannschaft der Spielgemeinschaft trifft damit in der kommenden Saison, neben den aus der abgelaufenen Spielzeit bekannten Gegnern, auf den freiwilligen Absteiger SG Schnellmannshausen und den Aufsteiger HV Merkers. Keine sportlichen Duelle wird es mehr gegen den HSV Sömmerda und den HV 90 Artern geben, die in die Staffel 1 eingegliedert wurden.

Thüringenligasaison endet mit Niederlage für die SG

Bevor es für die Thüringenligahandballer der SG Suhl/Goldlauter am vergangenen Samstag ein letztes Mal in dieser Saison um Punkte ging, wurde vorher Suhls Cheftrainer Thomas Zingler geehrt und verabschiedet, zudem wurde Suhls zukünftiger Trainer Igor Mjanowski offiziell vorgestellt. Aber auch Handball wurde gespielt!

Nachdem Thomas Zingler verabschiedet wurde, konnten sich die Suhler-Handballer ein letztes Mal in dieser Saison vor heimischem Publikum präsentieren. Auch die Gäste aus Werratal wollten, obwohl es um die „goldene Ananas“ ging, beide Punkte mitnehmen. Von Beginn an entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Breitungen. Vor allen Dingen Adrian Wendlandt überzeugte mit seiner Dynamik im Angriff. Auf der Seite der Spielgemeinschaft war Suhls Kapitän und Kreisläufer Remo Gerstenberg ein Garant dafür, dass die SG nur mit 13:16 (Halbzeit) im Rückstand lag.

Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Gastgeber ein wenig und so konnten sich die sicher agierenden Kleint, Beyer und Co. torgefährlich in Szene setzen. Ein ums andere mal blieben die Würfe der Suhler Rückraumspielern in der Abwehr der Gäste hängen, welche die Breitunger immer wieder zu schnellen Tempogegenstößen nutzten. Zwar bäumte sich der Gastgeber zu Ende der Partie abermals auf, doch alles Bestreben kam zu spät. Am Ende verlor die SG Suhl/Goldlauter mit 33:36. Trotz der Niederlage kann die SG Suhl/Goldlauter auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, die sie auf dem neunten Tabellenplatz beendet. Im Anschluss an das jederzeit faire und teilweise hochklassige Derby feierten beide Mannschaften gemeinsam mit ihrem Anhang, einen für beide Seiten versöhnlichen Saisonabschluss.

Heimsieg und Klassenerhalt für 2. Mannschaft

Was dem FC Bayern München im Pokalfinale gegen Borussia Dortmund verwehrt blieb, gelang den Landesliga-Handballern der SG Suhl/Goldlauter II am Samstag gegen die HSG Werratal II. „Rot" besiegt „Schwarz-Gelb“! Zum Saisonfinale gab es einen 35:29 (16:13)-Heimerfolg. In der Endabrechnung steht der Aufsteiger auf dem 10. Tabellenplatz und hat den Klassenerhalt gesichert. 

Das „Kleine Derby“ bot den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle Wolfsgrube gute Handballkost. In den ersten 20 Minuten der Partie war es die erwartet ausgeglichene Angelegenheit, was der Zwischenstand von 12:12 auch belegt. Erst nach einer Auszeit von Trainer Horst Wetzl setzten sich seine Schützlinge zum Ende des ersten Durchgangs mit 3 Toren ab. Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhten die „Zweite“ sogar auf 18:14 und Mario Krieg hatte die Möglichkeit per Strafwurf weiter nach zu legen. Leider scheiterte er am Werrataler Schlussmann und die Gäste starteten eine Aufholjagd. Schlechte und unvorbereitete Abschlüsse, technische Fehler und Unaufmerksamkeiten in der Deckung luden die erfahrenen HSG-Akteure regelrecht zum Tore werfen ein. Beim 20:20 war das Spiel wieder völlig offen. Allerdings kostet es erfahrungsgemäß viel Kraft einen Rückstand wett zu machen und die Kräfte der Schwarz-Gelben ließen langsam aber sicher nach. Die „Zweite“ zog das Tempo an. Vor allem über die Außenpositionen und den Kreis wurde sicher verwandelt, sodass die vom kampfstarken Olaf Wedel angetriebenen Werrataler immer mehr ins Hintertreffen gerieten. Ein 5:0-Lauf von 28:26 auf 33:26 war die endgültige Entscheidung. Da half den Gästen auch ein überragender Sebastian Schad im linken Rückraum nichts, der insgesamt 13 Treffer markierte. Da Werratal II das Hinspiel mit 28:23 gewonnen hatte, flammte jetzt der Kampf um den Sieg im direkten Vergleich auf. Zwar konnte dieser Kampf vom Gastgeber gewonnen werden, doch letzten Endes steht die HSG Werratal II in der Abschlusstabelle vor dem Wetzl-Team. Warum? Ganz einfach. Hörselgau holte bei Wartburgstadt Eisenach einen Punkt. Somit gibt es 3 punktgleiche Mannschaften und es wird eine kleine Tabelle mit den Spielen dieser 3 Teams gegeneinander aufgestellt. Hier hat Werratal die Nase vorn, vor Suhl/Goldlauter und Hörselgau. Fakt ist: Die Kombination aus Suhl und Goldlauter zeigte eine gute Leistung im letzten Saisonspiel und spielt auch in der Spielzeit 2012/2013 in der Landesliga!

 

Letztes Heimspiel unter Trainer Zingler

Am kommenden Samstag, den 12. Mai sitzt Suhls Cheftrainer Thomas Zingler das letzte Mal auf der Trainerbank in Suhl. Schon zum Jahresbeginn teilte der gebürtige Arnstädter, in diensten der Spielgemeinschaft dem Vorstand und der Mannschaft mit, dass er am Saisonende aus beruflichen Gründen nicht mehr das Zepter in Suhl schwingen kann. Zingler wird in der kommenden Saison die 1. Damenmannschaft des HSV Weimar trainieren und nach Weimar ziehen. Das letzte Punktspiel der Thüringenligasaison bestreiten die Mannen um Kapitän Remo Gerstenberg gegen die HSG Werratal 05. Anwurf ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Wolfsgrube.

Im Hinspiel in Breitungen verließen die Suhler sensationell mit 33:31 als Sieger das Parkett und konnten so, eine tolle Hinrunde auf Platz sieben beenden. Auch die Rückrunde war aus sicht der Suhler eine durchaus erfolgreiche, zumindest bis vor vier Wochen. Seit der knappen Heimniederlage gegen Hermsdorf, der Niederlage beim neuen Thüringenmeister Apolda, dem unentschieden in der Suhler Wolfsgrube gegen Behringen/Sonneborn und der am letzten Wochenende, deutlichen Auswärtsschlappe in Nordhausen, haben die Schützlinge von noch Trainer Thomas Zingler nicht mehr Siegen können. Das soll sich am Samstagabend ändern. Das heißt: die letzten Kräfte müssen nochmals mobilisiert werden um den scheidenden Trainer und die treuen Zuschauer mit einem Sieg in die handballfreie Zeit zu verabschieden.

Mit der HSG Werratal 05 kommt jedoch ein Team in die Suhler Wolfsgrube, dass seit drei Spielen ungeschlagen ist und daher mit breiter Brust anreisen wird. Die Mannschaft aus Breitungen von Interimstrainer Kay Gehri trainiert, will am Samstag eine Saison beenden, in der er es mehr oder weniger drunter drüber ging. Erst verließ Trainer Lämmerhirt den Verein, wenig später auch die Spieler Fehr und Lämmerhirt. Ehemalige Spieler wie Daniel Hellwig und Adrian Wendlandt wurden zurückgeholt (vom HSC Bad Neustadt) um die Saison halbwegs zu retten. Durch die Siegesserie der letzen Wochen konnte sich die HSG von Platz neun auf Platz sieben verbessern, was allerdings vor Saisonbeginn nicht dem Anspruch von Vorstand und Mannschaft entsprach. Als Saisonziel hatten die Breitunger einen Medaillenplatz ausgegeben, der allerdings schon zur Halbserie verspielt wurde.

Mit einem Sieg in Suhl will man die eher durchwachsene Saison letztlich zu Ende bringen um in der neuen Saison mit neuem Trainer, dem Ex-Suhler Gerd Stefanowsky - neu anzugehen.

Spannendes Saisonfinale in der Landesliga

Die zweite Mannschaft der SG Suhl/Goldlauter empfängt am Samstag um 17:15 Uhr in der Wolfsgrube die HSG Werratal II zum "kleinen Derby". Unmittelbar danach (19:30 Uhr) steigt dann die Thüringenligapartie der beiden ersten Vertretungen.

Während es in der Thüringenliga für beide Teams- außer ums Prestige- um nichts mehr geht, kämpfen beide Reserven noch um den Klassenerhalt in der Landesliga. Dabei ist der Gastgeber zum Siegen verdammt. Schließlich belegt der Aufsteiger derzeit den 12. Tabellenplatz, der unter Umständen eben nicht zum Klassenerhalt reicht. Trainer Horst Wetzl hofft alle seine Leistungsträger einsetzen zu können. Insbesondere das Mitwirken von Torwart Sebastian Stiebritz und Rechtshänder Heiko König wäre wichtig für die "Zweite". Benjamin Werner verletzte sich beim Training am Knöchel. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Werratal II rangiert momentan auf dem 9. Platz, zwei Punkte vor der SG II. Auf den erfahrenen Olaf Wedel und den agilen Andy Skrzypczak müssen die Michael Schumacher und Co besonders aufpassen. Auch die Kreise des Ex-Suhlers Fabrice Spieker gilt es einzuengen. Im bisherigen Saisonverlauf präsentierte sich die HSG Werratal II nicht gerade auswärtsstark. Lediglich ein Sieg in Oberdorla und zwei Remis in Sondershausen und bei Wartburgstadt Eisenach stehen zu Buche. In der Rückrunde konnte noch kein einziger Auswärtspunkt geholt werden. Das Hinspiel in Breitungen endete mit einem 28:23-Erfolg für die Werrataler. Auf die hoffentlich zahlreichen Zuschauer wartet eine spannende, kampfbetonte Begegnung zweier Mannschaften auf Augenhöhe, in der sich die Gastgeber mit einer guten Leistung vom treuen Heimpublikum verabschieden wollen.

Thomas Zingler sagt am Samstag leise Tschüss

Suhls Cheftrainer Trainer Thomas Zingler und die Spielgemeinschaft beenden ihre Zusammenarbeit zum 31. Mai 2012. Coach Zingler macht die Doppelbelastung im Berufsleben zu schaffen. Die enorme zeitliche Doppelbelastung Zinglers durch die Berufstätigkeit als Berufschullehrer in Apolda und Weimar machen diesen Schritt allerdings unumgänglich.

Der gebürtige Arnstädter wird Ende Mai von Arnstadt nach Weimar ziehen. Die Anforderungen dreimal in der Woche die 1. Mannschaft der SG  Suhl/Goldlauter zu trainieren, sowie am Wochenende das Punktspiel abzusichern, ist einfach zu hoch für den Handballfachmann. Seit knapp einem Jahr steht Thomas Zingler in Diensten der Spielgemeinschaft und feierte seitdem achtbare Erfolge. In der laufenden Saison 2011/2012 stehen die Südthüringer nach 25 von 26 Spielen sensationell auf Platz neun und haben erstmals seit der Zugehörigkeit zu Thüringens höchster Spielklasse, nichts mit dem Abstieg zutun. „Ich kann leider künftig nicht mehr auf beiden Hochzeiten tanzen. Das ist einfach zu viel. Das war wahrlich kein leichter Schritt für mich, da Verein und Mannschaft mir sehr am Herzen liegen und fantastische Arbeit abgeliefert haben.“ so Zingler. Zukünftig wird Thomas Zingler in Weimar leben und dort als Trainer der Frauen des HSV Weimar fungieren. Mittlerweile haben die Suhler einen neuen Cheftrainer für die kommende Saison gefunden. Igor Mjanowski wird in der kommenden Saison die SG Suhl/Goldlauter trainieren. Der gebürtige Ukrainer der schon mehr als 19 Jahre in Deutschland lebt und selbst einer der besten Spieler der höchsten Thüringer Spielklasse (beim ESV Lok Meiningen) war, übernimmt das Traineramt des Südthüringer Vereins.

Thomas Zingler zu seinem Abschied: „Ich bedanke mich bei der Mannschaft für ihre offene Art, den Fans, dem Vorstand und allen Helfern um die Mannschaft herum. Alles in allem war es hier wie eine "große Handball-Familie" die von Anfang an zielstrebig am Erfolg der Mannschaft gearbeitet hat. Ich wünsche allen für die Zukunft, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt, sich in der Thüringenliga etabliert und meinem Trainerkollegen Igor einen guten Start in die neue Saison 2012/2013!“

 
   
Vorschau
   
Image Caption
Image Caption
Image Caption
Image Caption
Image Caption
Image Caption
Image Caption